Die Bremer Stadtmusikanten

Wie ein Esel schreit, das weiß doch jedes Kind! Natürlich wussten es auch alle Kinder, die mit Ihren Eltern, Großeltern und Freunden am vorletzten Sonntag in die Rudi-Müller-Halle in Enkenbach gekommen waren. „Ii-Ah!“ riefen sie laut durch die ganze Halle. Es folgten der Hund „Wau, wau“, die Katze „Miau“ und der Hahn „Kikeriki!“ Na klar, sie waren alle gekommen, um die Bremer Stadtmusikanten zu sehen, die nach Bremen ziehen und dort gemeinsam Musik machen wollten. Die Kinder der Turngruppe des TPSV Enkenbach unter der Leitung von Klaudia Dobras spielten auf der Bühne dieses bekannte Märchen nach, während Anja Helf die Geschichte vorlas.

Doch bevor das Märchentheater startete, hatten die Kinder der Kindertagesstätte Arche Noah mit drei kleinen Liedern den Nachmittag eingeleitet. Die Kinder zeigen nicht nur mit ihrem Gesang, sondern auch mit Trommeln, Rasseln und anderen Instrumenten, dass sie viel Spaß an der Musik hatten.

Und natürlich durfte die Musik auch bei den Bremer Stadtmusikanten nicht fehlen! Eine kleine Gruppe der Katholischen Vereinskapelle spielte die passenden Melodien zu der fesselnden Geschichte – mal beruhigend leise, mal fröhlich beschwingt und mal laut und gefährlich! Jedem, der vier Tiere war sogar eine eigene Melodie zugeordnet, wie die Zuhörer von Dirigent Michael Gärtner erfuhren: Wenn der Esel schrie, blies das Horn ein tiefes „Ii-Ah!“, das wütende Bellen des Hundes wurde von der Pauke übernommen, die Katze schnurrte zu den sanften Klängen der Klarinette, das Hahnengeschrei übernahmen Trompeten und Flöten.

So zogen die vier Tiere los, um in Bremen in die Stadtkapelle einzutreten. Doch nachdem sie im Wald eine Räuberbande aus ihrem Haus gejagt hatten, beschlossen sie, sich dort niederzulassen und alle vorbeikommenden Wanderer mit ihrer Musik zu unterhalten.

Mit Musik, guter Stimmung und viel Applaus endete das Märchen, das im Rahmen der Enkenbach-Alsenborner Kulturtage aufgeführt worden war. Vielen Dank an alle Beteiligten, an die Zuhörer und natürlich an alle Kinder, die diesen Sonntagnachmittag zu einem wunderbaren Familiennachmittag gemacht haben!

Vielen Dank auch an Jürgen Steinmann für seinen Bericht in der Rheinpfalz.

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