Die KVK auf der Bundesgartenschau

„Blühendes Leben“ ist das Motto der Bundesgartenschau in Heilbronn, die in diesen Tagen zu Ende geht. Zu diesem blühenden Leben durfte auch die KVK beitragen, die am Sonntag, den 22. September einen Ausflug zur BUGA machte, um dort zu spielen.
Wie das blühende Leben sahen auch alle Teilnehmer aus, obwohl wir recht früh am Sonntagmorgen die zwei Busse bestiegen, die uns nach Heilbronn bringen sollten. Schon die Hinfahrt war stimmungsvoll und die 36 Musikerinnen und Musiker mit 56 Begleitpersonen kamen gutgelaunt in Heilbronn an.
Dort erwartete uns eine prachtvoll blühende Gartenlandschaft mit Blumen, Bäumen, Sträuchern, sorgfältig angelegten Wegen, schönen Gebäuden und vielen Veranstaltungsangeboten. Wir nutzten die freie Zeit, um das Gebiet zu erkunden und uns die Landschaft und Architektur anzuschauen.

Schließlich trafen wir uns auf der Fährlebühne, einer umgebauten alten Fähre am Rande des Neckars, wo wir ein kleines Konzert gaben. Vor diesem Schiff am Ufer saßen die Zuschauer, konnten unserer Musik zuhören und dabei den Spätsommertag in schöner Kulisse genießen. Unser Repertoire umfasste ein breites Spektrum von beliebten Blasmusikstücken, modernen Arrangements und zeitlosen Popsongs. Viele Zuschauer saßen während des ganzen Konzerts auf den Rängen, manche blieben auf ihrem Spaziergang durch die Anlage bei unserer Bühne stehen oder setzten sich kurz hin, um uns zuzuhören und dann wieder weiterzuwandern. Dass unsere Musik gut ankam, zeigten uns der Applaus und die Forderungen nach einer Zugabe, welche wir dann auch gerne spielten.

Im Anschluss hatten wir noch die Möglichkeit, entweder an einer kleinen Führung durch die Anlage teilzunehmen oder selbständig loszuziehen. Wir verbrachten noch eine wunderbar entspannte Zeit in kleinen Gruppen, bevor wir dann wieder die Busse bestiegen und nach Hause fuhren.
Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei allen, die diesen schönen Tag möglich gemacht haben, bei den Organisatoren, den Musikern und allen anderen Mitfahrern. Vielen Dank für diesen blühenden und lebhaften Ausflug!

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KVK mit neuem Dirigenten

Seit August 2019 hat die KVK einen neuen Dirigenten: Michael Gärtner, der uns schon als Gastdirigent beim diesjährigen Sommerkonzert unterstütze, wird ab sofort regelmäßig den Taktstock schwingen. Er wechselt sich dabei mit Stefan Kronenberger, dem bisher alleinigen musikalischen Leiter des Vereins, ab.
Mit Gärtner konnte die KVK einen musikalischen Profi gewinnen, der Anspruch und Zielstrebigkeit mit einer angenehmen Art verbindet und somit die Musikerinnen und Musiker schnell für sich gewinnen konnte. Gärtner wird aber nicht nur in die Leitung des großen Orchesters einsteigen. Mit der neugegründeten Formation „Three4Music“, einem Gemeinschaftsprojekt der Blaskapelle Hochspeyer, des Musikvereins Sembach und der Katholischen Vereinskapelle Enkenbach, übernimmt er auch die Jugendarbeit der drei Vereine.

Seine Begeisterung für die Musik kann Michael Gärtner dabei ebenso wenig verbergen wie die bayerische Herkunft. Mit fünf Jahren begann er seine musikalische Laufbahn in der Werkvolkkapelle Neumarkt in der Oberpfalz an Schlagzeug und Trompete. Das Mitwirken in verschiedenen Orchestern und das Musikstudium mit dem Hauptfach Pauke und Schlagzeug führten ihn schließlich zum Saarländischen Rundfunk, wo er seit nunmehr 25 Jahren als Perkussionist in der heutigen Deutschen Radio Philharmonie tätig ist. Außerdem leitet er die Klangwerkstatt in Alsenborn und spielt Tenorhorn in der Blaskapelle Hochspeyer.

Auch Stefan Kronenberger, der sich ab sofort das Dirigat mit Michael Gärtner teilen wird, weist einen beeindruckenden musikalischen Werdegang auf. Als Enkel eines Gründungsmitglieds war ihm die Musik und der Bezug zur KVK schon in die Wiege gelegt. Jahrzehntelang unterstützte er den Verein am Tenorhorn, im Jahr 2015 übernahm er das Amt des ersten Vorsitzenden, welches er erst im Januar dieses Jahres niederlegte. Er dirigierte die Blaskapelle Hochspeyer, die Jugendkapelle der KVK und seit 2008 mit Unterbrechung auch das große Orchester.
Gärtner und Kronenberger wollen ihre Einsätze gleichmäßig aufteilen. Dass dies gut funktioniert, wurde schon beim Sommerkonzert deutlich, das im Wechsel von den beiden Dirigenten geleitet wurde und bei Zuhörern und Musikern auf breite Anerkennung stieß.

Wir freuen uns auf eine spannende und innovative Zusammenarbeit!

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Neugründung! Three4Music startet in die Welt der Musik

„Man sollte einen Ton auf seinem Instrument spielen können“

„Man sollte einen Ton auf seinem Instrument spielen können“ war Michael Gärtners Antwort auf die Frage, wer alles bei Three4Music mitmachen könne. Gärtner leitet die Klangwerkstatt in Alsenborn, in deren Räumlichkeiten auch das neugegründete Orchester proben wird. Zu der
entsprechenden Informationsveranstaltung am Samstag waren ca. 35 Besucherinnen und Besucher, Kinder, Jugendliche, und Erwachsene gekommen und lauschten interessiert den Ausführungen des Profimusikers.

Three4Music, eine Kooperation der Blaskapelle Hochspeyer, des Musikvereins Sembach und der Katholischen Vereinskapelle Enkenbach, bietet Jugendlichen sowie Spät- und Wiedereinsteigern in jedem Alter die Möglichkeit, die Welt der Blasmusik kennenzulernen, ihrem Niveau entsprechend gefördert zu werden und in einer Gruppe mit Gleichgesinnten zu proben. Gärtner, der die Formation leiten wird, betonte, dass sie nicht als Konkurrenz zu den drei bestehenden Kapellen gesehen werden soll. Vielmehr ist es ein Ziel, neue Mitglieder für die Vereine zu
gewinnen und in Theorie und Praxis vorzubereiten. Daher ist auch – nach einer kurzen Schnupperphase – eine Mitgliedschaft in einem der drei Vereine nötig, um bei Three4Music mitzuspielen.

Geprobt wird immer samstags, in der Regel von 16.00 bis 18.00 Uhr in der Klangwerkstatt (Rosenhofstraße 53). Die ersten Proben finden am 31. August (11.00 – 12.30!) sowie am 7. und 14. September (16.00 – 18.00 Uhr) statt. Wer sich über Three4Music informieren oder mitmusizieren
möchte, kann an einem der genannten Termine einfach vorbeikommen. Mehr Details, Informationen und Probentermine gibt es unter info@perc-pro.com sowie bei den drei Stammvereinen und auf facebook.

Zum Schluss betonte Michael Gärtner, dass natürlich auch „alte Hasen“ jederzeit bei den Proben willkommen seien. Denn Wiedereinsteiger – so der Musiker – sei jeder, der zwei Tage lang nicht auf seinem Instrument gespielt habe.

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