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KVK mit neuem Dirigenten

Seit August 2019 hat die KVK einen neuen Dirigenten: Michael Gärtner, der uns schon als Gastdirigent beim diesjährigen Sommerkonzert unterstütze, wird ab sofort regelmäßig den Taktstock schwingen. Er wechselt sich dabei mit Stefan Kronenberger, dem bisher alleinigen musikalischen Leiter des Vereins, ab.
Mit Gärtner konnte die KVK einen musikalischen Profi gewinnen, der Anspruch und Zielstrebigkeit mit einer angenehmen Art verbindet und somit die Musikerinnen und Musiker schnell für sich gewinnen konnte. Gärtner wird aber nicht nur in die Leitung des großen Orchesters einsteigen. Mit der neugegründeten Formation „Three4Music“, einem Gemeinschaftsprojekt der Blaskapelle Hochspeyer, des Musikvereins Sembach und der Katholischen Vereinskapelle Enkenbach, übernimmt er auch die Jugendarbeit der drei Vereine.

Seine Begeisterung für die Musik kann Michael Gärtner dabei ebenso wenig verbergen wie die bayerische Herkunft. Mit fünf Jahren begann er seine musikalische Laufbahn in der Werkvolkkapelle Neumarkt in der Oberpfalz an Schlagzeug und Trompete. Das Mitwirken in verschiedenen Orchestern und das Musikstudium mit dem Hauptfach Pauke und Schlagzeug führten ihn schließlich zum Saarländischen Rundfunk, wo er seit nunmehr 25 Jahren als Perkussionist in der heutigen Deutschen Radio Philharmonie tätig ist. Außerdem leitet er die Klangwerkstatt in Alsenborn und spielt Tenorhorn in der Blaskapelle Hochspeyer.

Auch Stefan Kronenberger, der sich ab sofort das Dirigat mit Michael Gärtner teilen wird, weist einen beeindruckenden musikalischen Werdegang auf. Als Enkel eines Gründungsmitglieds war ihm die Musik und der Bezug zur KVK schon in die Wiege gelegt. Jahrzehntelang unterstützte er den Verein am Tenorhorn, im Jahr 2015 übernahm er das Amt des ersten Vorsitzenden, welches er erst im Januar dieses Jahres niederlegte. Er dirigierte die Blaskapelle Hochspeyer, die Jugendkapelle der KVK und seit 2008 mit Unterbrechung auch das große Orchester.
Gärtner und Kronenberger wollen ihre Einsätze gleichmäßig aufteilen. Dass dies gut funktioniert, wurde schon beim Sommerkonzert deutlich, das im Wechsel von den beiden Dirigenten geleitet wurde und bei Zuhörern und Musikern auf breite Anerkennung stieß.

Wir freuen uns auf eine spannende und innovative Zusammenarbeit!

Die KVK zu Besuch in Hengsberg

Die Straußwirtschaft der KVK stand Kopf, als im Jahr 2015 die Blasmusiker des Musikvereins Hengsberg im Enkenbacher Kerwezelt spielten. Einen solchen Auftritt hatte es am eher ruhigen Kerwesonntag lange nicht gegeben. In ihren grünen Trachten brachten die Musiker eine
Stimmung von den Alpen in die Pfalz, an die wir uns immer noch gerne erinnern.

In diesem Jahr konnten nun wir unseren Freunden aus Österreich zeigen, dass auch die Pfälzer etwas vom Feiern verstehen. Am Freitag, den 28. Juni machte sich frühmorgens ein Reisebus mit ca. 40 Musikerinnen und Musikern sowie einer Handvoll Unterstützern auf den Weg Richtung Hengsberg bei Graz in der österreichischen Steiermark.

Am Samstag durften wir bei einer Stadtführung in Graz die herrliche Aussicht auf dem Schlossberg genießen, im Anschluss lud uns die Gemeinde Hengsberg zum Essen ein.
Abends hatte der MV Hengsberg zum Anlass seines 100jährigen Bestehens zum großen Blasmusikfest geladen – und 35 Musikkapellen waren gekommen. Diese marschierten nacheinander musizierend auf dem Festplatz ein. Dass die KVK dabei den Schwalbenmarsch – besser bekannt als „der Enkenbacher“ spielte, versteht sich von selbst. Doch das eindrucksvollste Ereignis folgte im Anschluss. Alle Kapellen, insgesamt ca. 1500 Musiker,
musizierten zwei Stunden lang zusammen – ein Erlebnis, das uns noch lange im Gedächtnis bleiben wird!

Am Sonntag begleitete die KVK musikalisch einen Gottesdienst sowie den anschließenden Frühschoppen in Hengsberg. Die gute Stimmung vom Vorabend war auch hier sofort wieder zu spüren. Dass der Frühschoppen sich bis zum Nachmittag zog, war angesichts der Gastfreundschaft unserer Freunde aus Österreich nicht verwunderlich. Mit vielen wunderbaren Eindrücken und herzlichen Abschiedsgrüßen verabschiedeten wir uns am Montagmorgen von unseren Gastgebern.

Was bleibt, sind schöne Erinnerungen, neue Freundschaften und die Erkenntnis, dass Musik verbindet – auch über Landesgrenzen hinweg!

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