Gelebte Ökumene

Insgesamt 3480 € erbrachten die Spenden für Kindertagesstätten und Seniorenheime in Enkenbach. Davon stammten 1167 € aus dem Klosterkirchenkonzert. 2313 € entfielen auf die Weihnachtsmarktveranstaltung „Singen und Spielen“ am 3. Advent.

Seit über 30 Jahren unterstützten der protestantische, katholische und mennonitische Kirchenchor, die Katholische Vereinskapelle Enkenbach, der Gesangverein Enkenbach, viele Ehrenamtliche und Musikgruppen eine gute Sache, erläuterte Heike Ulbrich den historischen Werdegang. Bis ins Jahr 1985 reichten die Aufzeichnungen zurück. Kam der Erlös anfangs der Lebenshilfe Landstuhl zu, wurde der Geldsegen später auf die im Ort ansässigen Einrichtungen verteilt. „Das Ehrenamt erfüllt und macht Spaß“, fasste die Sprecherin des Organisationsteams das gemeinsame Engagement zusammen. Jeweils 870 € konnte Ulbrich verteilen. Über eine mögliche Spielplatzerweiterung freute sich Manuela Hertel von der Kita Arche Noah. Für Grünanlagen, einen Kräutergarten und die Parkpflege würde das Geld im Seniorenheim „Haus an den Schwarzweihern“ verwandt. Im MennoHeim könne man damit den Tür- und Eingangsbereich neu gestalten, beschrieb Olga Engelbrecht die Planungen der PAW. In Theaterbesuche, den Besuch einer Theaterpädagogin und Kamishibai, ein japanisches Erzähltheater, das in Form eines Märchen-Schauspielkastens Groß und Klein begeistere, wird die Spende laut Andrea Siegel bei der Kita Haus Regenbogen verwendet. Keine Selbstverständlichkeit sei es, die Veranstaltungen zu stemmen, zollte sie den Initiatoren Anerkennung. Auch Ortsbeigeordneter Gerhard Penner zeigte sich für den Einsatz dankbar. Bei Wind und Wetter seien die Helfer unterwegs. Mit den erzielten Spenden flössen Mittel, die sonst andere Haushaltsposten belasteten. (jst)

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