Jugendfreizeit in Kaub

Auch dieses Jahr führte uns die Freizeit der Jugendkapelle wieder zusammen. Am 4. September trafen wir uns um in die Jugendherberge nach Kaub zu fahren. Die 25 Teilnehmer verteilten sich in die Autos unserer sechs Fahrer und los ging es. Bis auf die Baustellen entlang des Rheins war die Fahrt weitestgehend ruhig, und die Wartezeit, bis zur nächsten Fähre konnte am Rheinufer genossen werden. Da wir relativ spät an der Jugendherberge ankamen wurde nur noch der Hänger ausgeräumt, die Zimmer bezogen und anschließend gegrillt. Wer Lust hatte konnte sich im Bistro der Jugendherberge Fußball- und Basketballspiel angucken, im Gewölbekeller Tischtennis oder Billard spielen oder sich anderweitig beschäftigen.

Die Nacht verlief ruhig und das Frühstück bereitete uns auf einen ereignisreichen Tag vor. Zunächst versammelten wir uns in unserem bisher schönsten Proberaum und probten ca. drei Stunden. Nach der Probe richteten wir unsere Sachen für ins Schwimmbad zu fahren und nahmen noch am Mittagessen in der Jugendherberge teil. Danach versammelten wir uns, um ins Freizeitbad Reinböllen zu fahren; die kurvenreiche Fahrt überstanden alle gut. Im Schwimmbad wurde gerutscht und Wasserball gespielt. Mit großem Bedauern stellten wir fest, dass der Whirlpool des Schwimmbads nicht funktionierte und so verbrachten wir die Zeit mit anderen Aktivitäten. Im Außenbereich des Schwimmbads spielten wir Volleyball oder auch Tischtennis. Gegen 17:15 Uhr trafen wir uns wieder am Ausgang des Freizeitbads von wo aus wir wieder auf direktem Weg nach Kaub zurückkehrten. Dort angekommen brachten wir unsere Sachen auf die Zimmer und gingen anschließend in eine kleine, nette Pizzeria. Bereits am Morgen hat jeder einen Zettel bekommen um dich die Zutaten seiner Pizza auszuwählen und so gab es auch kein Zweifel mehr, wem welche Pizza war. Als alle fertig waren kehrten wir in die Herberge zurück. Um 20Uhr trafen wir uns noch zu einem Spielabend, der von unserer Jugendwartin Nicole Sauer und Sebastian Kronenberger organisiert wurde. Highlight hierbei war wohl das Musikquiz, das Sebastian Kronenberger zusammengestellt hatte; von Beethoven über „Am Brunnen vor dem Tore“ und Filmmusik bis hin zu „So a schöner Tag“ war alles vertreten. Nach dem Spielabend war es uns frei was wir noch machen wollten; einige verbrachten noch etwas Zeit im Proberaum, andere zogen es vor sich auf die Zimmer zurückzuziehen und wieder andere ließen den Abend im Bistro ausklingen. Wer sich für letzteres entschied bekam noch ein fünfzehn minütiges Feuerwerk auf dem Rhein zu sehen.

Am Sonntagmorgen verstauten wir nach dem Frühstück Schlagzeug und Noten im Anhänger. Auch unsere Taschen verstauten wir in den Autos und somit war die Jugendfreizeit 2011 auch schon wieder vorbei. Unsere Fahrer brachten uns sicher nach Hause und wie auch in den letzten Jahren bleibt uns nur zu sagen, dass wir uns schon jetzt auf die nächste Jugendfreizeit 2012 freuen, die uns vermutlich nach Speyer führen wird.