Konzert 2009

Jubiläumskonzert zum 85-jährigen Bestehen der Kapelle war ein voller Erfolg

Das Konzert am 29.03.2009 in der mit etwa 350 Gästen gut besetzten Rudi-Müller-Turnhalle war ein voller Erfolg. Erstmals unter der musikalischen Leitung des neuen Dirigenten Prof.Dr. Stefan Kronenberger erwiesen die Musiker der Kapelle im ersten Teil des Konzertprogrammes den ehemaligen Dirigenten des Vereins die Ehre.

So erinnerte der „Halleluja Chorus“ aus dem Oratorium des Messiah an die Gründungszeit unter dem Dirigenten Hermann Grob ( 1924 – 1928), das Stück „Orpheus in der Unterwelt“ führte zurück in die Zeit der Operette, und verwies auf den ehemaligen Dirigenten Eugen Kronenberger (1928 – 1968) den Großvater des jetzigen Dirigenten.

Für die Hinwendung zur Volksmusik stand Friedrich Gundall (1968 – 1970) mit dem Stück „Großvaters Uhr“, einem Baritonsolo, das durch den Enkel Frank Wissmann in absolut gekonnter Form dargeboten wurde, nachdem er sich in einer lustigen Zwischeneinlage mit dem Dirigenten auf das richtige Stück geeinigt hatte und das Publikum herzlich zum Lachen brachte.

Eine Zeit , in der die festliche Musik verstärkt zum Tragen kam, brach mit dem Dirigenten Josef Janson (1970 – 1990) an. Ihm wurde mit dem „Huldigungsmarsch“ aus Sigurd Jorsalfar gedacht.

Auf den letzten Dirigenten Werner Mistler (1990 – 2008), der auch in diesem Konzert mit seiner herrlichen Erzählerstimme durch das gesamte Programm führte und in seiner Wirkungszeit die Moderne Blasmusik besonders pflegte, wies das Stück „A Tribute to Elvis“ hin, eine besonders gelungene Zusammenstellung von Elvis-Melodien.

Die Jugendkapelle des Vereins , ebenfalls unter der Leitung von Prof.Dr. Stefan Kronenberger, bewies ihre Spielkunst mit 3 Stücken aus dem Werk „Peer Gynt“ unter anderem der bekannten „Morgenstimmung“ und der Melodie „In der Halle des Berglöwen“. Anschließend kam ebenfalls von der Jugend des Vereins ein Arrangement von Paul Lavender mit dem Titel „Selections from the Lion King“ mit bekannten Melodien von Elton John zu Gehör. Die Jugendkapelle erwies sich einmal mehr als große Bereicherung des Konzertes.

Im zweiten Teil des Konzertes wurden Stücke gespielt, die dem neuen Dirigenten von besonderer Bedeutung sind. Unter anderem „Marschkonfetti“ ( ebenfalls mit einer kleinen Showeinlage) und „Erinnerungen an St.Jonny“.

Im Saxophonsolo „Csardas“ von Monti konnte sich der Saxophonist Hans Wiemer gekonnt präsentieren, bevor mit „Music“ von John Miles auf den roten Faden im Leben vieler Musiker verweisen wurde, deren Liebe der Musik gilt.

Der offizielle Teil des Konzertes endete mit der „James-Bond-Suite“ und ihren bekannte Melodien aus den gleichnamigen Filmen sowie dem Konzertmarsch „Il Briccone“ bevor die Zuhörer mit stehendem Applaus noch zwei Zugaben forderten, die ihnen die Musiker nur zu gerne gaben.

Rückblickend kann man sagen, dass es einmal mehr ein sehr gelungener Abend war und sich die Katholische Vereinskapelle mit ihren über 50 aktiven Musikern nicht nur als zahlenmäßig starker Klangkörper zeigte sondern auch mit sehr gekonnter musikalischer Leistung überzeugte.